Archiv für den Monat: November 2012

MdL Heiko Sippel legt Wert auf Bürgerkontakte – 100 Bürgersprechstunden im Wahlkreis

Samstagsmorgens zieht es viele Wörrstädter und Menschen aus der Umgebung zum Wochenendeinkauf in den Supermarkt. Deshalb hält der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel auch Sprechstunden vor Ort ab, diesmal vor dem Rewe-Markt in Wörrstadt. Unterstützt vom SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Gerhard Seebald, dem Kreisvorsitzenden der AG 60plus, Heinrich Keuper, und weiteren engagierten Sozialdemokraten hielt Sippel seine 100. Bürgersprechstunde seit seinem Einzug in den Landtag ab. Nicht mitgerechnet sind dabei die Ortstermine im Landtagswahlkampf.

 

Immer wieder hielten interessierte Passanten an, um den Abgeordneten zu begrüßen oder Fragen zu stellen. Doch es kamen auch Bürger aus der Umgebung, die Sippel konkret zu den Themen Fluglärm, Verkehrsbelastung oder Zugausfällen ansprachen. Sippel stellte sich geduldig den Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die er direkt beantworten konnte oder um die er sich weiter kümmern möchte.

 

„Es ist mir ein echtes Anliegen, mit den Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch zu bleiben, um deren Fragen und Anliegen zu erfahren. Das hilft mir, die richtigen politischen Akzente zu setzen“, erklärt Sippel. Neben seinen regelmäßigen Sprechstunden in seinem Alzeyer Wahlkreisbüro, die monatlich stattfinden, zieht es den Abgeordneten hinaus in die Städte und Dörfer des Wahlkreises, die er alle mehrmals besucht hat.

 

„Das offene Gespräch ohne Anmeldung und Hemmschwelle wissen die Bürgerinnen und Bürger zu schätzen“, glaubt Sippel, der in der Bearbeitung von jährlich rund 200 Bürgeranliegen einen Schwerpunkt der Landtagsarbeit sieht. „Es sind oftmals die kleinen Dinge, die eine große Wirkung zeigen.“ Die Bandbreite der Bürgeranliegen reiche dabei von der Beschwerde über ein Schlagloch in der Straße bis hin zu existenziellen Fragen der Altersversorgung oder drängender sozialer Problemlagen. „Dabei mitzuhelfen, die Anliegen im Sinne der Bürgerinnen und Bürger zu bewegen, ist eine erfüllende Aufgabe“, bilanziert Heiko Sippel.

 

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 21.11.2012.

MdL Sippel setzt sich für Fahrplanänderung ein – Zug fährt arbeitnehmerfreundlicher

Auf der Bahnstrecke von Worms nach Alzey gibt es zum Fahrplanwechsel ab dem 10. Dezember eine Änderung, die insbesondere den Beschäftigten im Einzelhandel zugute kommt. Die jetzige Zugverbindung ab Worms um 21.40 Uhr wird montags bis freitags wieder auf 20.48 Uhr zurück verlegt.

 

Der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) hatte sich beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd für die Änderung eingesetzt, nachdem von Seiten der Ortsgemeinde Eppelsheim auf den Bedarf hingewiesen wurde. „Die Änderung bringt dem Verkaufspersonal und auch Kunden nach Ladenschluss eine direkte Verbindung, um eine Stunde früher zu Hause zu sein“, stellt Sippel heraus.

 

An Samstagen fährt der späte Zug erst um 23.20 Uhr ab Worms, was von Seiten des Zweckverbandes als Vorteil für den Besuch kultureller Veranstaltungen oder für Jugendliche beispielsweise nach dem Kinobesuch angesehen wird. Außerdem wird dadurch ein Anschluss für den Zug aus Mannheim und ein später ICE-Knoten ermöglicht.

 

Veröffentlicht am 21.11.2012.

MdL Sippel liest Grundschülern in Saulheim und Bechtolsheim vor – „Lesen ist das A und O für ein erfolgreiches Leben“

Wer nicht liest, der bleibt dumm. Den Spruch haben schon viele Kinder von ihren Eltern gehört, doch so plakativ er erscheint, umso wahrer trifft er den Kern der Sache. „Lesen ist das A und O für ein erfolgreiches Leben,“ betont der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel, der am bundesweiten Vorlesetag die Grundschulen in Saulheim und Bechtolsheim besuchte, um für das Lesen zu werben.

 

Während sich die Saulheimer intensiv mit der Mäusegeschichte „Der starke Willibald“ beschäftigten, die, angelehnt an die Problematik des Dritten Reichs, von Beeinflussung, Unfreiheit und Ausgrenzung handelte (Lillimaus ist die einzige weiße Maus in der Schar), entschieden sich die beiden Gruppen (jeweils 1. und 2., sowie 3. und 4. Klassen) aus Bechtolsheim in einer demokratischen Abstimmung für das Buch „Ein Drache in der Schultasche“.

 

Die etwas längere Drachengeschichte wollten sich die Schülerinnen und Schüler auf keinen Fall entgehen lassen, daher sprang Sippel zwischen den einzelnen Passagen und erzählte ergänzend die Handlung der Geschichte. Um die Aufmerksamkeit der jüngeren Schüler bei der komplexen Erzählung zu erhöhen, baute der Abgeordnete immer wieder begleitende Gesten oder lautmalerische Geräusche mit ein.

 

Die wenigen Bilder ließen die Kinder immer näher rücken, während sie gebannt zuhörten. „So ein Drache, der wird irgendwann auch sechs Meter lang,“ sagte Sippel. „Ist ja irre!“ riefen einige Kinder begeistert, andere bedauerten, dass man als Drachenhüter seinen Schützling irgendwann loslassen muss. „Nichts was man wirklich liebt geht je verloren,“ so die Erkenntnis der Erzählung von Bruce Coville.

 

„Lesen macht nicht nur Spaß, es entfaltet auch eure Fantasie,“ sagte der Abgeordnete. „Es gibt ausgedachte Geschichten, wie diese, aber auch wahre Geschichten. Man lernt durch das Lesen nicht nur sich besser auszudrücken, sondern auch viele neue, spannende Dinge.“ Auch der Drachenhüter aus der Geschichte merkt, dass er nur durch mehr Wissen, das er sich in einem Buch aus der Bibliothek aneignet, den richtigen Umgang mit seinem Drachen lernt.

 

Der Vorlesetag soll das Bewusstsein der Menschen, vor allem das der Kinder, für die Bedeutung des Lesens stärken. „Analphabetismus wird leider aus falscher Scham totgeschwiegen, dabei haben wir alle Möglichkeiten auch erwachsenen Menschen noch die Chance zu geben das Lesen zu lernen,“ macht Sippel aufmerksam. Daher müssen Kinder so früh wie möglich dafür sensibilisiert werden, dass Lesen eine selbstverständliche und nützliche Fähigkeit ist. Jeder Klasse rät er zum Abschluss: „Immer wenn ihr viel Zeit habt, nehmt ein Buch in die Hand und lest.“

 

mth

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 21.11.2012.

Alzeyer Bürgertreff geöffnet – SPD lädt ins Weihnachtscafé ein

Aus Anlass des Alzeyer Christkindchesmarktes am Samstag, dem 01. Dezember, öffnet die Alzeyer SPD ihren Bürgertreff in der Hospitalstraße 7, 1. Obergeschoss (über Quick-Schuh). Von 13.00 bis 17.00 Uhr wird dort ein Weihnachtscafé eingerichtet. Bei Kaffee und Kuchen lädt die SPD zum Verweilen in adventlicher Atmosphäre ein.

Bild: © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Veröffentlicht am 21.11.2012.

Eppelsheimer SPD hat Bündnis gegen Autobahnlärm im Blick – „Nachts wieder schlafen können“

Vor einigen Wochen hat der Vorstand des SPD-Ortsvereins Eppelsheim eine Initiative gegen den Autobahnlärm ins Leben gerufen und öffentlich darüber informiert. „Seitdem erreichen uns immer wieder E-Mails von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die vom Autobahnlärm genervt sind und unsere Bemühungen befürworten und unterstützen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Nolte. Unterstützung erfahren die Sozialdemokraten auch durch ihren Landtagsabgeordneten Heiko Sippel, der zugesagt hat, sich gegenüber den Verantwortlichen der Landesregierung und dem Bundesverkehrsministerium für die Anliegen der Menschen an der A61/A63 politisch einzusetzen.

 

Selbst bei geschlossenen Fenstern sind die Roll- und Holpergeräusche der LKWs und PKWs nicht zu überhören. Gefordert wird nun eine baldige Lösung dieses Problems durch Ausbau des Autobahnstreckenabschnitts zwischen Gundersheim und Alzey und einer nächtlichen Geschwindigkeitsbeschränkung, damit die Menschen wieder ihren wohlverdienten Schlaf finden und für mehr Lebensqualität in den betroffenen Gemeinden. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass ein auch unterschwelliger, permanenter Lärmpegel auf Dauer krank mache, betont Hans H. Brecht vom Vorstand des SPD-Ortsvereins in Eppelsheim.

 

Vorige Woche startete der SPD-Ortsverein Eppelsheim eine Unterschriftenaktion für die Effenkranzgemeinde. Ortsbürgermeisterin Ute Klenk-Kaufmann (FWG) und Mitglieder des Eppelsheimer Gemeinderates haben sich bereits in die Listen eingetragen, die nun in verschiedenen Geschäften und der Sporthallen-Gaststätte ausliegen. Anfang 2013 wolle man diese Unterschriftenlisten öffentlichkeitswirksam vor dem Landtag in Mainz an MdL Heiko Sippel als Dokumentation des Bürgervotums übergeben, so Nolte, der alle vom Autobahnlärm betroffenen Bürgerinnen und Bürger ermuntert sich in die Unterschriftenlisten einzutragen, um so sichtbar werden zu lassen, dass der Autobahnlärm nicht nur Einzelnen, sondern der Mehrheit der Bevölkerung „ein Dorn im Auge und Gehör“ ist.

 

Doch Eppelsheim ist nicht die einzige, vom Autobahnlärm betroffene Gemeinde. Auch in Gundersheim, Esselborn, Kettenheim, Dintesheim, Dautenheim und Alzey lässt der Lärm mit unerträglichen Geräuschpegeln bis zu 70 Dezibel tagsüber und auch nachts keine Stille einkehren. Sichtbar wird dies auf einer Grafik der „Strategischen Lärmkartierung Rheinland-Pfalz“ aus dem Jahr 2007, die im Internet abrufbar ist.

 

„Daher rufen wir die Parteien und Mandatsträger in den betroffenen Gemeinden auf, sich unserer parteiübergreifenden Initative anzuschließen und gemeinsam gegen den Autobahnlärm aktiv zu werden,“ bittet Nolte. Die Eppelsheimer Sozialdemokraten haben ein „Bündnis gegen den Autobahnlärm“ im Blick und hoffen auf Unterstützung und Beteiligung.

 

Kontaktaufnahme ist möglich über E-mail: spd-eppelsheim@web.de oder Telefon: 0176-83032378, Herr Brecht.

 

 

Veröffentlicht am 15.11.2012.

Pörksen/Noss: Förderzusage für Meldeempfänger wird eingehalten – Digitalfunk für Feuerwehren

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die Auszeichnung der Projektgruppe Digitalfunk mit dem Deutschen Excellence Award 2012, die das Vorgehen des Landes bezüglich der Einführung des Digitalfunks eindrucksvoll bestätigt hat, erklärten die SPD-Landtagsabgeordneten und Innenpolitiker Carsten Pörksen und Hans Jürgen Noss.

 

Während der Bund jahrelang nicht in der Lage war, dem Digitalfunk die wichtigen Grundlagen zu verschaffen, hat das Land Rheinland-Pfalz zügig die Voraussetzungen geschaffen, um endlich auch den Digitalfunk in Deutschland einzuführen. Die Rettungsorganisationen warten schon seit Jahren darauf; Deutschland ist im Übrigen fast das letzte Land in Europa bezüglich der Einführung.

 

Gleichzeitig betonen die Abgeordneten Pörksen und Noss, dass die gegebene Zusage des Landes zeitnah eingehalten werde, den Kommunen zur Finanzierung der Meldeempfänger für die Feuerwehren einen Zuschuss von 50 Prozent zu zahlen. Die Kommunen hätten diese Bezuschussung in ihren Haushalten berücksichtigt und können zu Recht auf die Zusage vertrauen. Durch den Digitalfunk wird nach Auffassung Pörksens und Noss endlich ein Standard erreicht, der den heutigen Anforderungen entspricht und die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehren nachhaltig verbessert. Dies gelte in besonderer Weise vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung vor allem in ländlichen Gebieten.

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 15.11.2012.

Bürgergespräch mit Vorstands- und Stadtratsmitgliedern – SPD-Roßmarktgespräch am Samstag

Die Alzeyer SPD lädt zum nächsten Roßmarktgespräch ein, das am kommenden Samstag, dem 17. November, von 10.30 bis 12.00 Uhr auf dem Roßmarkt stattfindet. Bei dem regelmäßigen Bürgergespräch stehen Mitglieder des SPD-Vorstandes und der Stadtratsfraktion für Fragen und Anliegen zur Verfügung. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 12.11.2012.

MdL Heiko Sippel (SPD) besucht am 9. November Schulen im Alzeyer Land – „Ein Schicksalstag der Deutschen“

Gleich drei Schulen besuchte der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel am deutschen Schicksalstag, dem 9. November. Erst sprach er mit Schülerinnen und Schülern des Sozialkundeunterrichts der 9. und 10. Klassen in der Realschule plus in Flonheim, später mit Sozialkunde-Leistungskursen der 11. Klassen am Elisabeth-Langgässer-Gymnasium und anschließend mit den 12. Klassen des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey. Gleich zu Beginn seiner 90-minütigen Referate und Diskussionsrunden fragte er die Schüler was sie mit diesem Datum verbinden. Die beiden wichtigsten Ereignisse, die Reichsprogromnacht 1938 und den Mauerfall 1989 konnten die Schüler sofort zuordnen.

 

„Doch dieses Datum birgt noch mehr schicksalhafte Begebnisse in der deutschen Geschichte,“ so der Abgeordnete und erinnerte an den Ausruf der Republik des Sozialdemokraten Phillipp Scheidemann am 9. November 1918. „Der erste Versuch einer deutschen Demokratie,“ kommentierte Sippel. Mit Zwischenfragen zu historischen Hintergründen forderte er während seines Vortrags die Schüler immer wieder auf sich an einer Diskussion zu beteiligen.

 

Während sich die Realschüler zunächst nur zögerlich auf eine Diskussion einließen, aber umso interessierter der geschichtlichen Ausführung des Abgeordneten folgten, erstaunten die Gymnasiasten durch viel politisches Interesse und Hintergrundwissen. Die sogenannte „Reichskristallnacht“ sei in den Augen des Abgeordneten nur eine beschönigte Bezeichnung der tatsächlich stattfindenden Zerstörung durch die Nationalsozialisten in dieser Nacht.

 

„Die Verfolgung der Juden hat überall stattgefunden, auch in Alzey und im Umland,“ erinnerte der Abgeordnete und las aus dem Buch von Dieter Hoffmann „Wir sind doch Deutsche“ eine Passage über die Zerstörung und Hetze, die sich in dieser Nacht hier ereignete. „Was mir immer wieder Hoffnung gibt sind die kleinen Dinge, die Deutsche in dieser Nacht für ihre jüdischen Nachbarn, Kollegen und Freunde getan haben. Das zeigt, dass es auch in dieser dunklen Zeit noch wahre Menschlichkeit und Zivilcourage gab,“ sagte Sippel.

 

Dieses besondere Datum sei wie ein „roter Faden, der sich durch die deutsche Geschichte zieht“, denn es berge viele schicksalhafte, von Aufbruch geprägte, aber auch zutiefst negative Erinnerungen. So rief sich Adolf Hitler am Abend des 8. November 1923 bei der Stürmung der Versammlung im Münchener Bürgerbräukeller zum Reichskanzler aus und scheiterte am Tag darauf mit dem militärischen Putsch, dem Marsch von nationalistischen Kampftruppen auf die Feldherrenhalle.

 

Die größte Faszination geht jedoch noch immer vom 9. November 1989 aus, dem Tag als der „Eiserne Vorhang“ fiel und Deutschlands Wiedervereinigung eingeleitet wurde. Das jüngste Ereignis ist für Sippel deshalb so deutlich in Erinnerung geblieben, weil er es selbst miterleben durfte und dieses historische Ereignis ohne Blutvergießen vonstatten ging. Das sei zur damaligen Zeit „ein unglaublicher Glücksfall gewesen“, da seine Generation in einem geteilten Deutschlands aufwuchs.

 

Die Unterschiede des Ost-West-Gefälles seien erst durch den Mauerfall so deutlich geworden. „Für mich persönlich war der entscheidendste Faktor für die Wiedervereinigung die Menschen auf der Straße, die gegen die Unterdrückung des Staats gekämpft haben. Der Freiheitsdrang war größer als die Furcht vor Repressalien der Staatsmacht. Die Menschen haben sich ihre Freiheit erkämpft.“ Nicht zuletzt habe das Vertrauen der Partner in der Europäischen Union, der USA und  Michail Gorbatschows in ein demokratisches und freiheitliches Deutschland die Wege zur Einheit geebnet.

 

Für die Schüler des ELG, die mit dem Selbstverständnis eines geeinten Deutschlands aufwuchsen, sind die Folgen noch immer greifbar. So fragten sie gezielt ob der Solidarpakt nicht schon längst überholt sei, weshalb der Westen noch immer Abgaben an die neuen Bundesländer zahlen müsse. Sippel machte deutlich klar, dass in einem bundesweiten Vergleich die Finanzkraft der Ostländer noch immer unterdurchschnittlich sei.

 

„Der Solidarpakt ist bis 2019 befristet und nimmt von Jahr zu Jahr ab. Die Länder müssen darauf vertrauen können, dass die Hilfe auch kommt, um die Wirtschaftskraft anzugleichen und den Menschen dort eine Perspektive zu geben.“ Bis zur Wiedervereinigung habe man wesentlich mehr Geld in die gegenseitige militärische Aufrüstung investiert. „Da ist das Geld in die Einheit Deutschlands wesentlich besser angelegt.“

 

mth

 

Bild: © Marta Thor

 

Veröffentlicht am 12.11.2012.

TSG Weinheim und SC Schornsheim erhalten Zuwendungen aus Sonderprogramm 2012 – Land bezuschusst Sportanlagen

Die TSG Weinheim erhält eine Zuwendung in Höhe von 6.778 Euro aus dem Sonderprogramm 2012 zur Förderung von kleinen Baumaßnahmen der Sportvereine als Zuschuss für die Erneuerung der Flutlichtanlage, teilte Innen- und Sportminister Roger Lewentz auf Anfrage des Landtagsabgeordneten Heiko Sippel mit. Das Land leistet damit einen Beitrag zum Erhalt und Ausbau eigener und langfristig gepachteter Sportanlagen.

 

Auch der SC Schornsheim 97 freut sich über eine Zuwendung über 20.954 Euro aus dem Sonderprogramm. Sportminister Roger Lewentz bewilligte den Zuschuss auf Basis des Zuschussantrags des Vereins zur Einrichtung eines Beachvolleyballfeldes.

 

Mit der Bewilligung des Zuschusses können die Vereine die Baumaßnahmen finanzieren und umsetzen. Der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel freut sich, dass gleich zwei Vereine der Region in dem Sonderprogramm berücksichtigt wurden: „Mit der Einrichtung des Beachvolleyballfelds und der Erneuerung der Flutlichtanlage kann ein weiterer wichtiger Beitrag zum Erhalt und Ausbau unserer regionalen Sportstätten geleistet werden.“

 

 

Veröffentlicht am 10.11.2012.

Grundschulen sollen saniert werden – Alzeyer SPD will Schulen unterstützen

In der Diskussion um die Priorität von Baumaßnahmen in der Stadt Alzey hat sich die SPD festgelegt: „Für uns haben die Themen Bildung und Betreuung oberste Priorität. Neben der Fertigstellung von zwei Kindertagesstätten soll deshalb im nächsten Jahr mit der Sanierung der Albert-Schweitzer-Grundschule und der Grundschule in Weinheim begonnen werden“, erklärt der SPD-Vorsitzende Heiko Sippel nach Besuchen und Gesprächen in den Schulen.

In einem Antrag an den Stadtrat konkretisiert die SPD-Stadtratsfraktion nun die Vorstellungen der Sozialdemokraten. So soll noch in diesem Jahr ein Architekt beauftragt werden, um die weiteren Sanierungsschritte umgehend zu planen. Aufgrund der umfangreichen Sanierungserfordernisse in die Haustechnik, die Raumsituation und die energetische Verbesserung ist es erforderlich, sinnvolle Bau- und Finanzierungsabschnitte zu bilden. Auf jeden Fall sollen im städtischen Haushalt für 2013 Mittel für die dringende Sanierung der Toilettenanlagen an beiden Schulen vorgesehen werden.

 

„Der jetzige Zustand ist so nicht mehr hinnehmbar“, unterstreicht Patricia Orschau, die sich in der SPD-Fraktion um die Themenbereiche schwerpunktmäßig kümmert. Auch soll die Neugestaltung des Schulhofes in der Albert-Schweitzer-Schule nach dem Willen der SPD im nächsten Jahr endlich in Angriff genommen werden, nachdem die Eltern und der Förderverein bereits Eigenmittel zur Verfügung gestellt haben. Landtagsabgeordneter Heiko Sippel schlägt hier vor, rechtzeitig einen Antrag auf Bezuschussung aus dem Programm zur Schaffung naturnaher Erlebnisspielräume an das Land zu stellen. Die gelungene Schulhofsanierung an der Nibelungenschule könne als Vorbild dienen. Wichtig ist es der SPD-Fraktion, die Schule und die Eltern in die Planung mit einzubinden.

 

Die Wünsche der Albert-Schweitzer-Schule nach einer Verbesserung des Raumangebotes für die Nachmittagsbetreuung und die Vergrößerung des sehr beengten Lehrerzimmers werden ebenfalls als absolut nachvollziehbar eingestuft. So soll beispielsweise die frühere Hausmeisterwohnung für die Nachmittagsbetreuung in Stand gesetzt und das Lehrerzimmer durch einen Wanddurchbruch vergrößert werden.

 

„Wir setzen uns mit dem Antrag dafür ein, im nächsten Jahr einen nennenswerten Betrag in den Haushalt aufzunehmen, um die ersten größeren Sanierungsschritte machen zu können“, so Fraktionsvorsitzender Werner Steinmann, „Kinder und Bildung gehen für uns vor“.

Veröffentlicht am 10.11.2012.