Archiv für den Monat: August 2012

MdL Heiko Sippel begrüßt Landeshilfe für Kläranlage Saulheim – Für Abwasserreinigung und Stromerzeugung

Von den Gesamtkosten über 3,23 Millionen Euro für den Neubau eines neuen Vorklärbeckens und eines Faulturms in der Kläranlage Saulheim hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten der Verbandsgemeinde Wörrstadt im ersten Finanzierungsabschnitt ein Darlehen aus dem Zinszuschussprogramm des Landes über 534.000 Euro bewilligt.

 

Der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) begrüßt die Förderung der wasserwirtschaftlichen Maßnahme in seinem Wahlkreis: „Mit diesem Modellprojekt, das sowohl der Abwasserreinigung als auch der Energieerzeugung dient, wird der Umweltschutz in der Verbandsgemeinde weiter voran gebracht.“

 

Das neue Bauvorhaben hat eine Besonderheit: Die Bauform der Faultürme wird durch eine kostensparende Variante in zwei getrennten, aber miteinander verbundenen, quaderförmigen Betonbehältern geschaffen. Die Saulheimer Kläranlage soll von aerober auf anaerobe Schlammstabilisierung umgestellt werden. Mit dem Faulgas, das durch die Umstellung gewonnen wird, sollen mindestens 50 Prozent des jährlichen Strombedarfs der Anlage gedeckt werden. Noch steht nicht fest, ob für die Stromerzeugung ein Blockheizkraftwerk oder eine Mikroturbine eingesetzt wird. „Auf jeden Fall ist die Investition gut angelegt“, unterstreicht Sippel.

 

 

mth

Veröffentlicht am 28.08.2012.

Alzeyer SPD lädt ein – Sommerfest im Schlosspark

Das alljährliche Sommerfest der Alzeyer SPD findet am Samstag, dem 08. September, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Alzeyer Schlosspark statt. „Wir kümmern uns seit längerer Zeit um den Schlosspark, bieten regelmäßige Bürgergespräche an und haben auch selbst zur Verschönerung des Parks beigetragen. Nun wollen wir mit unserem Fest einen schönen Anlass bieten, um in den Schlosspark zu kommen“, erklärt der Alzeyer SPD-Vorsitzende Heiko Sippel den Grund, warum das Fest erneut im Stadtzentrum stattfindet.

Für Jung und Alt wird an diesem Tag etwas geboten. Die kleinen Gäste sind eingeladen, die Hüpfburg in Beschlag zu nehmen oder den Spiele-Parcours der Jusos zu durchlaufen. Für das leibliche Wohl ist mit Grillstation und Kuchenbüffet bestens gesorgt. DJ Frank Seibel sorgt für die musikalische Umrahmung. Die Bevölkerung ist zum Fest herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 28.08.2012.

Eppelsheimer SPD setzt sich gegen Lärm von der A 61 ein – Selbst bei geschlossenen Fenstern kaum zu überhören

Wenn die Lkws und Autos über die alte und marode Fahrbahn der A 61 mit hohem Tempo rollen, ist das in Eppelsheim und auch in den anderen betroffenen Gemeinden kaum zu überhören. Die A 61 zieht sich bogenförmig um den Ort, zu den ersten Wohnbebauungen sind es nur wenige Meter. Doch auch in der Ortsmitte ist das Rauschen und Poltern der Fahrzeuge noch deutlich wahrzunehmen. “Besonders schlimm ist dieser permanente Geräuschpegel nachts. Und wenn der Wind aus südwestlicher Richtung kommt, dann nutzen auch verschlossene Fenster nichts mehr.

 

Aber auch tagsüber und bei anderen Windrichtungen liegt das Geräusch einem ständig in den Ohren”, wissen Heike Schubert und Hans H. Brecht als leidgeprüfte Anwohner zu berichten. Beide leben in der Ortsmitte der Effenkranzgemeinde. Sie sind nicht die einzigen, die der Autobahnlärm nervt. Auch von anderen Bürgerinnen und Bürgern wurden schon des Öfteren Klagen laut. Jetzt hat sich der SPD-Ortsverein Eppelsheim dieser Problematik angenommen. Bei der Generalversammlung in der letzten Woche konnten die Sozialdemokraten ihren Landtagsabgeordneten Heiko Sippel in ihrer Mitte begrüßen. Neben anderen Themen kam auch der von der A 61 ausgehende Lärm zur Aussprache.

 

Wie der SPD-Politiker berichtete, habe die Landesregierung nach langen Verhandlungen mit dem Bundesverkehrsministerium den Ausbau des Teilabschnitts zwischen Gundersheim und Mörstadt erreichen können; die Erneuerungsarbeiten seien bekannterweise in vollem Gange. Für den hier betroffenen Abschnitt von Gundersheim bis Alzey gebe es nach seinem Kenntnisstand noch keinen konkreten Bauzeitenplan. Heiko Sippel zeigte größtes Verständnis für die Menschen in Eppelsheim und den Nachbargemeinden an der A 61 bzw. der A 63 und sicherte zu, gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Klaus Hagemann das Thema weiter auf Landes- und Bundesebene anzusprechen.

 

“Unser Rheinland-Pfalz zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger aus. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Und Lärm beeinträchtigt diese Lebensqualität spürbar. Insofern müssen wir erreichen, dass Maßnahmen getroffen werden, um solche Störungen auf ein vertretbares Maß zu reduzieren”, erklärt MdL Sippel und verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Initiativen der SPD gegen den Fluglärm über Rheinhessen. Schließlich gehe es auch um die Gesundheit der Menschen.

 

Eine permanente Lärmbelastung dürfe man nicht unterschätzen. Wissenschaftlich sei belegt, dass ein auch unterschwelliger Geräuschpegel die Ursache für vielerlei Erkrankungen sein könne, wie etwa für Herz-Kreislauf-Beschwerden. “Unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Eppelsheim sind uns wichtig und wir setzen uns im Rahmen unseres kommunalpolitischen Engagements für ihre Belange ein”, betont SPD-Ortsvereinsvorsitzender Hans-Jürgen Nolte. Im Gespräch mit MdL Sippel habe man sich für eine baldige und absehbare Lösung des Lärmproblems  ausgesprochen.

 

Seitens der Eppelsheimer Sozialdemokraten ist man der Meinung, dass die Lärmentwicklung auf diesem Teilabschnitt der A 61 sich auch kurzfristig durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung z.B. auf 80 km/h in den Nachtstunden spürbar reduzieren ließe. “Das könnte eine praktikable Lösung bis zur Sanierung der Autobahn sein. Die Bürgerinnen und Bürger von Eppelsheim und der Nachbargemeinden wären froh, wenn sie zumindest nachts ihre verdiente Ruhe finden würden”, ist sich Hans-Jürgen Nolte sicher. MdL Sippel versprach, auch diese mögliche Übergangslösung mit den Verantwortlichen zu besprechen.

 

Zuschriften zur Unterstützung der Initiative von MdL Heiko Sippel und des SPD-Ortsvereins Eppelsheim sind unter E-Mail gerne willkommen.

 

Veröffentlicht am 27.08.2012.

Hering/Köbler: „Julia Klöckner hat sich damit weit aus dem Fenster gelehnt“ – Misstrauensantrag ist Showantrag

Zum heute eingereichten Misstrauensantrag gegen den Ministerpräsidenten erklären die Fraktionsvorsitzenden von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Hendrik Hering und Daniel Köbler: „Der Misstrauensantrag ist ein Showantrag. Das weiß Julia Klöckner auch und hat gegenüber Medien bereits eingeräumt, dass sie nicht mit einem Erfolg des Antrags rechnet. Die Koalition steht geschlossen hinter dem Ministerpräsidenten.“

Hendrik Hering erklärt: „Der Antrag der CDU ist unangemessen und Julia Klöckner hat sich damit weit aus dem Fenster gelehnt. In ihrer Fraktion gab es bereits Kritik an dieser Vorgehensweise. Dank ihrer ungeduldigen Art konnte sie jetzt nicht mehr zurück und musste den Antrag stellen. Die rot-grüne Koalition in Rheinland-Pfalz steht geschlossen hinter Ministerpräsident Kurt Beck, er hat unser Vertrauen.“

 

Köbler sagt: „Wir sehen dem Antrag gelassen entgegen. Wir hatten bei Unterzeichnung des Koalitionsvertrags gewusst, dass die Situation am Nürburgring schwierig ist. Der Ministerpräsident hat dies eingeräumt und gemeinsam sind wir die Neuordnung angegangen. Meine Fraktion wird daher diesen Showantrag geschlossen ablehnen. Eine Testabstimmung in der Fraktion fiel einstimmig aus. Und das, obwohl die Fraktion die Abstimmung ausdrücklich freigestellt hat. Ganz so geschlossen scheint die CDU nicht zu sein, immerhin haben zwei Abgeordnete den Antrag nicht unterschrieben – Michael Billen und Herbert Schneiders.“

Veröffentlicht am 23.08.2012.

Pörksen begrüßt neue Regelung für Führerschein – Erleichterung für Freiwillige Feuerwehren

Carsten Pörksen, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und Hans Jürgen Noss, innenpolitischer Sprecher der Fraktion, begrüßen die heute im Ministerrat beschlossene Regelung, dass ehrenamtliche Feuerwehrangehörige künftig Einsatzfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen Gesamtgewicht mit dem Führerschein Klasse B führen können:

 

„Das ist eine deutliche Erleichterung für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren, der Rettungsdienste und der Technischen Hilfsdienste in Rheinland-Pfalz. Wir freuen uns, dass der Ministerrat die Regelung auf Betreiben der SPD-Landtagsfraktion beschlossen hat. Damit unterstützt die Landesregierung das wichtige ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Feuerwehrangehörigen.“

 

 

Die Feuerwehren sind vielerorts mit der schwierigen Situation konfrontiert gewesen, dass aufgrund der entsprechenden EU-Führerscheinklassifizierung aus dem Jahre 1999 nicht ausreichend Fahrerinnen und Fahrer für ihre Fahrzeuge gefunden werden konnten, da mit einem Pkw-Führerschein nur noch Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen gefahren werden dürfen. Nach der neuen Regelung dürfen ehrenamtliche Feuerwehrangehörige auch mit ihrem Pkw-Führerschein Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen führen.

Veröffentlicht am 23.08.2012.

MdL Sippel lud Unternehmensvertreter ein – SPD-Fraktionschef Hering zu Gast – Wirtschaft in guter Verfassung

Vier Politiker, zwanzig Vertreter der Wirtschaft aus dem Landkreis Alzey-Worms sowie Pressevertreter kamen bei Lufthansa Technik AERO Alzey (LTAA) zusammen, um am runden Tisch gemeinsam die aktuelle Wirtschaftssituation zu besprechen. Zum Regionalen Wirtschaftsgespräch hatte der Landtagsabgeordnete Heiko Sippel (SPD) nach Alzey eingeladen und mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz und ehemaligen Wirtschaftsminister, Hendrik Hering, auch einen prominenten Gast gewinnen können. Neben Hering nahmen der Wormser Landtagsabgeordnete Jens Guth als wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion und Landrat Ernst Walter Görisch teil.

 

„Wir können zwar unsere Ausbildungsstellen noch gut besetzen, haben aber gegenüber früheren Jahren deutlich weniger Bewerbungen“, stellte Udo Beckmann, Geschäftsführer von e-rp Alzey, fest. Schwieriger sei es hingegen gewesen, eine Ingenieurstelle passend zu besetzen. Man müsse schon frühzeitig an den Universitäten und Fachhochschulen potentielle Mitarbeiter für sein Unternehmen anwerben, so seine Idee. Doch nicht nur Fachkräfte seien schwer zu finden, auch gute Lehrlinge seien Mangelware, befand Volker Schmand, Geschäftsführer der WÖBAU GmbH & Co. KG aus Wörrstadt: „Obwohl wir im Straßenbau attraktive Löhne zahlen, kriegen wir einfach nicht genug Lehrlinge.“ Das liege, so vermutete der SPD-Fraktionschef Hendrik Hering, häufig an der Unwissenheit der Jugendlichen dem Handwerksberuf gegenüber. Oftmals werden „Weiße-Kragen-Berufe“ gegenüber den vermeintlich weniger attraktiven Berufen im „Blaumann“ bevorzugt. Über Chancen und Löhne ist oft nur wenig bekannt,“ so Hering.

 

Der Kreishandwerksmeister Bernd Kiefer forderte: „Die Eltern müssen die Schranke im Kopf umlegen. Das Handwerk biete attraktive Berufsausbildungen und gute Chancen für eine Karriere als Meister. Roland Geis, stellvertretender Leiter der Wöllsteiner Niederlassung von JOMO Großhandel GmbH & Co. KG, verwies auf einen unaufhaltsamen Trend: „Das Lebensmittelhandwerk bricht weg. Die Entwicklung geht hin zur Tüte. Jeder braucht die Branche, doch das Ansehen des Berufs in der Bevölkerung ist dahin.“ Schlimmer: „Zwei Metzger und ein Bäcker schließen jeden Tag in Deutschland,“ wies Kiefer auf die Dringlichkeit der Thematik hin.

 

Das Interesse am Beruf schon früh in der Schule zu wecken, idealerweise auch durch Praktika, das sei der richtige Weg, so der Abgeordnete Heiko Sippel (SPD) unter allgemeiner Zustimmung. Die engere Verzahnung von Schule und Praxis sei von großer Bedeutung, zumal sich mit dem Rückgang der Schülerzahlen nach 2015 eine zunehmende Konkurrenz um Fachkräfte ergebe. Sein Landtagskollege Jens Guth bestätigte, dass es bereits gut laufende Modelle an Schulen gäbe, an denen die Erkenntnis und Begeisterung für das Handwerk wiederbelebt würde. Allerdings dürfe man keine Schulabgänger ohne Abschluss gehen lassen. Nur zu kritisieren, anstatt zu loben und zu fördern, sei pädagogisch sicherlich der falsche Weg, meinte Hendrik Hering. LTAA-Geschäftsführer Martin Hach gab zu bedenken, dass das duale Ausbildungssystem in Deutschland und die hohe Ausbildungsbereitschaft der Firmen von unschätzbarem Wert seien. „Andere Länder beneiden uns darum.“

 

Bei aller Sorge um ausreichend Fachkräfte waren sich alle einig: Die Region hat sich wirtschaftlich hervorragend entwickelt. Sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt sei sehr zufriedenstellend, ja sogar weit überdurchschnittlich. Diese Einschätzung treffe auch auf das Land insgesamt zu, befand Hering, der auf Spitzenwerte in der Wirtschaftsdynamik verwies. In keinem anderen Land seien in den letzten Jahren vergleichsweise mehr Arbeitsplätze wie hier geschaffen worden. „Wir bekennen uns zum Industriestandort Rheinland-Pfalz und wollen Industrieland Nummer 1 werden“, machte Hering klar.

 

Nach Baden-Württemberg und dem Saarland stehe man heute bereits auf Platz 3. Mit dem Ende des Bergbaues werde das Saarland zurück fallen. Mit einem industriellen Kern von fast 30 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, erweise sich die Wirtschaft im Land als äußerst robust. „Denken Sie dabei nicht nur an die Großindustrie“, unterstrich Hering, „es ist gerade die mittelständische Struktur, die Rheinland-Pfalz stark macht“.

Mit einem Bekenntnis zur Energiewende und dem Erfordernis, eine sichere Energieerzeugung zu bezahlbaren Preisen zu gewährleisten, wurde auf diesem Themenfeld schnell Übereinstimmung erzielt.

 

Erfreulich entwickle sich der Immobilienmarkt, bilanzierten Gerhard Reiss von Reiss Immobilien Alzey und Sparkassendirektor Franz Horch unisono. Gerade Wohnimmobilien erlebten derzeit einen Boom. Heiko Sippel verwies auf die Bedeutung der Sparkassen und Genossenschaftsbanken für die Kreditversorgung. „Während manche Großbanken ihr Geld verzockt haben, versorgen sie die Privat- und Realwirtschaft mit dem notwendigen Kapital“, lobte der Abgeordnete.

 

Dem demografischen Wandel müsse man entgegenwirken, denn „die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz nimmt ab,“ bemerkte Hering. Doch der Bedarf an Wohnraum steigt, denn es gebe jetzt mehr Singles, die bezahlbaren Wohnraum bräuchten. „Auch für neue Lebensformen im Alter gibt es Bedarf. Es gelte, die Städte und Dörfer von innen heraus zu stärken und attraktiver zu machen.“

 

Bild: © Marta Thor

Veröffentlicht am 22.08.2012.

LBM legt Planung vor – MdL Sippel setzt sich für Radweg ein

Die lang ersehnte Radwegeverbindung von Gau-Odernheim nach Biebelnheim ist ein Schritt voran gekommen. Bei einem Gespräch mit dem Leiter des Landesbetriebs Mobilität in Worms (LBM), Bernhard Knoop, wurde dem Landtagsabgeordneten Heiko Sippel (SPD) mitgeteilt, dass die Planung nunmehr erstellt sei und mit den Kommunen abgestimmt werde. Sippel hatte sich bei dem rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Roger Lewentz dafür eingesetzt, Planungsmittel für den Bau des Radweges freizugeben. Dies mit Erfolg.

 

„Der Radweg von Biebelnheim nach Gau-Odernheim ist unbedingt erforderlich, da die stark befahrene Landesstraße für Fußgänger und Radfahrer zu gefährlich ist“, führt Sippel aus. Gerade für Kinder aus Biebelnheim, die in Gau-Odernheim zur Schule gehen, wäre ein sicherer Radweg entlang der Landesstraße ein enormer Vorteil. Aber auch Einkaufsfahrten, Arztbesuche oder der Freizeitverkehr würden erheblich erleichtert. Heiko Sippel konnte gegenüber dem Verkehrsministerium geltend machen, dass auch der Tourismus in der Region von der Radwegeverbindung profitieren würde, um eine Spange vom Selztalradweg zum Mühlenradweg zu erschließen.

 

Wie LBM-Chef Knoop mitteilte, gehe es in den nächsten Schritten um den erforderlichen Geländeerwerb und die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern. Die Finanzierung des Radwegebaues sei allerdings noch nicht sichergestellt. Heiko Sippel will sich dafür weiter einsetzen: „Mit dem Abschluss der Planungsarbeiten ist jedenfalls ein wichtiges Etappenziel erreicht. Jetzt muss auch der Bau folgen“.

 

Veröffentlicht am 21.08.2012.

Stadtratskoalition steht Rede und Antwort – SPD-/FWG-Bürgergespräch am Obermarkt

Die Alzeyer Stadtratsfraktionen von SPD und FWG laden zu einem gemeinsam Bürgergespräch am kommenden Samstag, dem 25. August, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Obermarkt/Ecke Fischmarkt in Alzey ein. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, direkt mit den Stadtratsmitgliedern der Koalition ins Gespräch zu kommen. Die Entwicklung am Obermarkt soll dabei im Vordergrund stehen, wobei die Fraktionen gerne weitere Fakten erläutern und sachlich diskutieren wollen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. Bild: © Privat

Veröffentlicht am 21.08.2012.

SPD-Fraktionschef Hendrik Hering auf Sommerreise in Alzey – Drei Besuche – drei Konzepte

Jedes Jahr bricht der SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Hendrik Hering, zu einer Sommerreise durch die Wahlkreise auf, um sich vor Ort zu informieren und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. In Alzey erwarteten ihn drei unterschiedliche Einrichtungen und Betriebe, die der Alzeyer Landtagsabgeordnete Heiko Sippel ausgewählt hatte.

Im Mehrgenerationenhaus des Diakonischen Werkes Worms-Alzey in der Schlossgasse begann die Rundreise schon früh am Morgen. Karin Mettner, Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes in Alzey, erklärte den Besuchern das weitreichende Angebot: „Von Krabbelgruppen, über offenen Treff mit Strickcafé, Yoga für Jung und Alt, Computer- und Sprachkurse für Zugezogene, Handy-Kurse mit Senioren, gemeinsam mit der Realschule plus, oder auch Stillgruppen und Babymassagekurse und Kochkurse für junge Mütter bieten wir an. Immer wieder werden auch Kurse nach Bedarf eingerichtet.“

 

Drei Festangestellte und 35 Freiwillige helfen mit, um das Angebot des Mehrgenerationenhauses attraktiv zu gestalten. Seit vier Jahren trifft man sich in den insgesamt elf Räumen mit PC-Raum, offenem Wohnzimmer und der Lehrküche, oder dem großen Hof. Durch das Bundesprojekt und die Zertifizierung konnte Mettner sogar eine Hauswirtschafterin finanzieren: „Als Betreiber muss man wirtschaftlich denken. Oft fallen Mittel einfach weg.“ Doch dann springen die Helfer ein und ermöglichen viele gelungene Projekte.

 

Karin Mettner vertraut ihren Mitarbeitern und Helfern, daher hilft man sich gegenseitig im „offenen Haus“. Hendrik Hering zeigte sich besonders beeindruckt von der Vielfältigkeit des Angebots im Mehrgenerationenhaus und dem großen Engagement der Menschen. Doch auch er pflichtete Mettner bei: „Ehrenamt braucht ein Minimum an professioneller Begleitung und Organisation, um wirklich effektiv zu sein.“

 

Dass das Mehrgenerationenhaus in Alzey so gut angenommen wurde, verwundert den Abgeordneten Heiko Sippel nicht. „Die freundliche Atmosphäre des offenen Hauses, bedarfsgerechte Angebote und das tolle Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen haben sich herumgesprochen“, bemerkt Sippel.

 

Im Obergeschoss gibt es eine Tauschbücherei und für Kindertagespflegeeltern, die Möglichkeit, Kinderwagen und pädagogische Spielsachen zu leihen. Mettner berichtete, dass das Pilotprojekt „ProEltern“ am Anlaufen sei, das Paten ausbilde, die junge Familien oder Alleinerziehende in ihrem Alltag begleiten. Dieses niedrigschwellige Angebot mache den Wiedereinstieg in den Beruf leichter, lobte Hering: „Wer klingelt denn schon und fragt, ob man etwas helfen kann?“ Auch weitere Kooperationen mit Behinderten, Kindern oder Senioren seien geplant.

 

 

Der nächste Stopp brachte den ehemaligen rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister in die Spießgasse zum Evangelischen Diakoniewerk Zoar. In der ehemaligen Schuhfabrik befinden sich heute das Zoar Werkhaus, eine Einrichtung der beruflichen Rehabilitation und Teilhabe für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Zoar bietet Maßnahmen im Rahmen des Berufsbildungsbereichs (auch ambulant) und Arbeitsplätze in verschiedenen Abteilungen. Die Leiterin der Werkstätten, Cornelia Broch, erklärte: „In unserem Berufsbildungsbereich gibt es keine feste Gruppe. Wir beobachten jede einzelne Person genau, um herauszufinden welche Fähigkeiten sie mitbringt und was ihren Vorstellungen entspricht, um sie dann innerhalb von 2 Jahren für den weiteren Berufsweg zu qualifizieren.“

 

Von den 830 Beschäftigten in den Werkstätten in Alzey, Heidesheim und Rockenhausen schaffen es nur die Wenigsten, sich wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Werkstattplätze in Rheinland-Pfalz sind beschränkt, jedoch kommt das Dienstleistungsunternehmen Zoar seiner Aufnahmeverpflichtung nach. In Alzey werden Ausbildungsmaßnahmen in den Bereichen Elektromontage, Verpackung und Pilzzucht angeboten. Im Keller des Fabrikgebäudes werden vier verschiedene Pilzarten nach ökologischen Richtlinien herangezüchtet. Die Bio-Pilze werden Samstags frisch auf dem Markt verkauft oder sind in getrockneter Form erhältlich.

 

In den oberen Stockwerken werden Fahrzeugteile für die Daimler AG gefertigt, Schwerlastdübel und Ankerstangen konfektioniert und Dekorationsartikel verpackt. Doch die Ausbildung ist nicht die einzige Dienstleistung von Zoar. Arbeitsbegleitende Maßnahmen reichen von Bewegungstherapie, Entspannungsverfahren, einem umfangreichen Sportangebot, sowie kreativem Gestalten, Sprach- Musik- und Computerkursen. Die Eingliederungshilfe ist wichtig für ein möglichst selbstständiges Leben der Menschen.

 

Immer mehr Betreuungsplätze sollen von stationären zu ambulanten Pflegeplätzen dezentralisiert werden. „Dabei ist der ambulante Bedarf kaum niedriger als der stationäre,“ sagte Martin Bach, Direktor des Evangelischen Diakoniewerks Zoar mit Hauptsitz in Rockenhausen. Hendrik Hering bestätigte, dass das Bedürfnis nach ambulanter Förderung, um so ein eigenständiges Leben zu führen, von großem Interesse für Menschen mit Behinderung sei. Doch völlig ohne Betreuung gehe es nur selten, besonders bei Alltagsbelangen wie der Haushaltsführung.

 

 

Am Ende seiner Tour durch Alzey besuchte der SPD-Fraktionschef Hans W. Barbe, Chemische Erzeugnisse GmbH. Der Geschäftsführer des Familienunternehmens, der Enkel des Gründers, Christian Barbe, erklärte der kleinen Delegation, was es mit dem international tätigen Betrieb auf sich hat. Seit der Gründung im Jahr 1949, stellt Barbe Chemische Erzeugnisse Hilfsmittel zur Polymerverarbeitung her. Die speziellen Additive, die besonders in der Automobilbranche, aber auch in der Verarbeitung von Schläuchen, Kabeln oder Dichtungen, Verwendung finden, werden zum Produkt des Kunden maßgeschneidert hergestellt.

 

„Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit 50 Mitarbeitern in Alzey,“ so Barbe. Nur noch die Verwaltung sei in Wiesbaden, denn mit Alzey habe Barbe im Jahr 1995 den perfekten Standort gefunden: „Ein interessantes Umfeld, mitten in Deutschland mit besonders guter Logistik.“ Weltweit beschäftigt Barbe 115 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in England, den USA und Thailand. Doch der führende Prodkutions- und Entwicklungsstandort soll weiterhin in Deutschland bleiben.

 

Hering unterstrich, dass die Stärke Deutschlands in einem klaren Bekenntnis zum industriellen Kern liege. Rheinland-Pfalz belege bei der Industriequote im Ländervergleich den dritten Platz. Durch einen „Masterplan Industrie“ strebe das Land den Spitzenplatz an.

 

Fachkräfte in der näheren Umgebung seien schwer zu finden, allerdings sei auch die Fluktuation im Unternehmen gering. „Wir sind zu klein, um das gesamte, von uns benötigte, Personal auszubilden, brauchen aber primär Leute mit Erfahrung im industriellen Umfeld,“ so Barbe. Die Expertise der Mitarbeiter sei sehr bedeutend, eine Einstellung daher meist von langer Dauer: „Scheinkarrieren gibt es hier nicht.“

 

Der Geschäftsführer kritisierte, dass im Moment durch fehlende Stabilität im Euroraum eine langfristige Orientierung kaum möglich sei. Barbe sei sehr interessiert daran, den Produktionsstandort Alzey auszubauen, und auch eigene Fachkräfte auszubilden, doch sei die mittelfristige Planung angesichts der erkennbaren Unsicherheiten im europäischen Wirtschaftsraum im Moment sehr anspruchsvoll und müsse deshalb sehr sorgfältig angegangen werden. Hering warf abschließend ein, dass ein hoher Industrieteil im Land eine niedrigere Arbeitslosenquote zur Folge habe, die Investition in Industriebetriebe also, aus Landessicht, von großer Bedeutung sei.

 

mth

Veröffentlicht am 21.08.2012.

Platz für Kurzentschlossene – SPD fährt nach Wien

Der SPD-Ortsverein Alzey fährt vom 16.-19. August mit dem Bus nach Wien. Neben einem umfangreichen Programm zur Erkundung der Sehenswürdigkeiten steht auch eine Tagesfahrt ins Burgenland auf dem Programm. Es sind kurzfristig wegen Erkrankung noch zwei Plätze frei geworden.

Interessenten können sich gerne bei Walter Fröbisch, Tel. 06731/3092 oder per E-Mail unter info@spd-alzey.de melden. Die Mitgliedschaft in der SPD ist keine Voraussetzung.

Veröffentlicht am 08.08.2012.